Klaarzin
Rainer M. Rilke
1875 - 1926
Der Einsame
Wie einer, der auf fremden Meeren fuhr,
so bin ich bei den ewig Einheimischen;
die vollen Tage stehn auf ihren Tischen,
mir aber ist die Ferne voll Figur.
In mein Gesicht reicht eine Welt herein,
die vielleicht unbewohnt ist wie ein Mond,
sie aber lassen kein Gefühl allein,
und alle ihre Worte sind bewohnt.
Die Dinge, die ich weither mit mir nahm,
sehn selten aus, gehalten an das Ihre -:
in ihrer großen Heimat sind sie Tiere,
hier halten sie den Atem an vor Scham.
das Buch der Bilder
Viareggio, 2 april 1903
De eenzame
Als iemand, die op vreemde zeeën voer,
zo ben ik bij wie eeuwig blijven thuis;
de volle dagen staan bij hen in huis,
mij echter is de verte vol contour.
In mijn gezicht dient zich een wereld aan,
die wellicht onbewoond is als een maan,
zij echter laten geen gevoel met rust,
bewoond zijn al hun woorden welbewust.
De dingen, die ik meenam van ver weg
zien er vreemd uit op hun manier -:
en in hun grote thuisland zijn ze dier,
hier neemt hun gêne hen de adem weg.
